Unisextarif der privaten Pflegeversicherung

Unsisex Pflegetarife - Bisextarife waren gestern

Was ist ein Unisextarif  der privaten Pflegeversicherung?

Zur Prämiengestaltung in der privaten Pflegeversicherung ist das Geschlecht ausschlaggebend. Das kommt daher, weil Frauen durch die höhere Lebenserwartung mehr Kosten im Leistungsfall verursachen. Durch das höhere Risiko bei Frauen waren die Beiträge für Frauen deutlich höher als für die Männer. Unisextarif in der Pflege bedeutet, dass Männer und Frauen die gleichen Leistungen zum gleichen Preis erhalten, dabei wird das Risiko im Leistungsfall mit Männern und Frauen gleichgesetzt.Da die gesetzliche Pflegeversicherung nur einen geringen Betrag zahlt, ist es umso wichtiger eine Pflegezusatzversicherung abzuschließen. Der Bedarf in diesem Bereich ist bei Frauen deutlich höher, die Tendenz steigt von Jahr zu Jahr. Da mit Einführung der Unisextarif Pflege die Gesundheitsprüfungen strenger werden, empfiehlt es sich die Pflegezusatzversicherung so schnell wie möglich abzuschließen.

Die Auswirkungen durch den Unisextarif Pflege werden drastisch sein. Für Männer werden die Beiträge deutlich steigen, da das Risiko der Frauen durch die Beiträge der Männer mitfinanziert werden muss. Für Frauen dagegen werden die Beiträge am Anfang niedriger sein. Da die Bereitschaft im Allgemeinen schon sehr gering ist den Bereich Pflege abzusichern, werden nun noch weniger Männer eine derartige Absicherung befürworten. Für Frauen wird es allerdings wieder interessanter. Führt es dazu, dass überwiegend Frauen in diesem Bereich versichert sind, steigt das Risiko der Versicherer an, und eine Beitragserhöhung ist unerlässlich. Das bedeutet, dass alle Versicherten dann wieder höhere Beiträge zahlen müssen. Ein weiteres Problem kann durch die Versicherer entstehen. Die Zielgruppe wird sich überwiegend auf die risikoärmeren Personen beschränken, sodass bevorzugt nur Männer auf den Bereich der Pflegeversicherung angesprochen werden.

Damit die Versicherer die Kosten möglichst gering halten, werden die Annahmerichtlinien deutlich strenger werden, um das Risiko im Leistungsfall einzuschränken. So ist es dann vielen Personen nicht mehr möglich überhaupt eine Absicherung in diesem Bereich zu bekommen. Dadurch, dass das Thema für viele immer interessanter wird, wächst der Bedarf in diesem Bereich enorm. Kann eine Person aufgrund des Gesundheitszustands aufgenommen werden, stellt sich dann in den folgenden Jahren immer mehr die Frage, ob die Beiträge für diesen Bereich noch gezahlt werden können, oder ob es zu einer Gesellschaft zweiter Klasse führt. Grundsätzlich gilt aber, je früher vorgesorgt wird, desto geringer sind die Beiträge.

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