Im Tarifjungel privater Pflegeversicherungen

Pflegeversicherung Tarife

Mit den monatlichen Sozialversicherungsbeiträgen wird unter anderem ein Beitrag in die gesetzliche Pflegeversicherung erbracht. Dennoch ist es notwendig, für eine optimale Absicherung, eine private Pflegeversicherung abzuschließen. Dies liegt daran, dass im Bedarfsfall die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht ausreichen, um die Kosten zu denken. Da Pflegekosten pro Monat schnell einige Tausend Euro betragen können, muss oftmals, trotz privater Pflegeversicherung, ein Eigenanteil übernommen werden. Damit dieser jedoch möglichst gering gehalten werden kann, sollte eine private Absicherung frühzeitig getroffen werden.

Unterschiedliche Tarife der Pflegeversicherung beachten:

Wer sich mit dem Abschluss einer privaten Pflegeversicherung beschäftigt, wird schnell feststellen, dass es unterschiedliche Tarife bei der Pflegeversicherung gibt. Deshalb ist es wichtig, vor einem Vertragsabschluss, einen Versicherungsvergleich durchzuführen. Am einfachsten kann man mit einem Tarifrechner Pflegeversicherung Angebote vergleichen, und somit die für sich passende Versicherung aussuchen. Ausschlaggebend für die Beitragshöhe ist hierbei das Geschlecht sowie das Alter. Je jünger die versicherte Person ist, desto niedriger sind die Beiträge. Die Beiträge bleiben, wenn von der Versicherungsgesellschaft keine Änderung durchgeführt wird, während der kompletten Vertragslaufzeit konstant. Doch was ist denn nur der richtige Tarif für eine Pflegeversicherung? Oftmals kann unterschieden werden zwischen einer Basis, Comfort und Premium Absicherung. Wie der Name schon sagt, wird bei der Basisabsicherung eine Grundabsicherung gewählt, welche auch am billigsten ist, bei der Premiumvariante hat die versicherte Person den besten Schutz, muss dafür aber auch mehr Beitrag zahlen.

Auf die Pflegestufe kommt es an:

Wer sich für einen Basistarif entscheidet, der erhält seine abgesicherte Leistung nur dann, wenn eine Pflegestufe III vorliegt. In diese Pflegestufe wird man als Patient eingestuft, wenn am Tag mindestens fünf Stunden Hilfe benötigt wird und vier davon für die Grundversorgung wie Waschen und Essen geben in Anspruch genommen werden. Meist wird diese Einstufung nur vorgenommen, wenn eine Bettlägerigkeit vorliegt. Liegt jedoch eine Demenzerkrankung vor, so erhält der Betroffene seine abgesicherte Leistung auch ohne Einstufung in eine Pflegestufe. Manche Versicherungen bieten einen Komforttarif an: hier erhält der Versicherte auch eine Leistung, wenn die Pflegestufe II vorliegt. Hierbei muss lediglich drei Stunden am Tag Hilfe von Fremden benötigt werden. In Pflegestufe I wird ein Patient eingestuft, wenn pro Tag 90 Minuten Hilfe in Anspruch genommen werden muss. Hier erhält er jedoch nur eine Leistung aus der privaten Pflegeversicherung, wenn eine Premium Absicherung gemacht wurde.

Wann werden die Leistungen der privaten Pflegeversicherung gezahlt?

Eine gute Pflegeversicherung zahlt die abgesicherten Leistungen, sobald eine Pflegestufe vorliegt. Hierbei spielt es keine Rolle ob die Pflege im Pflegeheim oder zu Hause durchgeführt wird. Je nach Alter bei einem Versicherungsbeginn liegt die Beitragshöhe pro Monat zwischen 10-30 Euro, ein Betrag, der durchaus investiert werden sollte!

Titelbild:
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