Demografischer Wandel – Kinder haften für ihre Eltern

Kinder haften für ihre Eltern

Demografischer Wandel und die Probleme die er mit sich bringt trifft Deutschland zur Zeit hart und wird in Zukunft noch größere Probleme bereiten. Denn die alten Menschen werden immer älter und die Jungen stehen damit unweigerlich vor der einen Frage: Wer soll das bezahlen?
Als besonders problematisch erweisen sich oft plötzlich auftretende Pflegefälle in der eigenen Familie, denn der Staat, der zwar die Pflegeversicherung wieder reformieren will, zahlt trotzdem nicht alles.
Für den Großteil ihrer Pflegekosten müssen die Privatpersonen selbst aufkommen – wenn sie das Geld aufgrund der immer geringeren Renten nicht haben, ihre Kinder.

Wie haften Kinder für ihre Eltern?

Kinder haften in dieen Fällen allerdings nicht uneingeschränkt für ihre Eltern. Nur solange genug Vermögen vorhanden ist, das nicht für den Lebensunterhalt der eigenen Familie oder die spätere Altersvorsorge (in diesem Fall werden den Kindern 5% des Brutto-Einkommens eingeräumt) gebraucht wird, müssen Kinder den Unterhalt der Eltern tragen. Ebenfalls nicht zu belasten sind selbst genutzte Eigentumwohnungen oder Häuser.

Wie können Kinder vorsorgen?

Aus diesen Gründen ist es meist unerlässlich für Kindern, deren Eltern zum Pflegefall werden könnten, mit einer privaten Versicherung vorzusorgen. Sogenannte Pflegetagegeldversicherungen versprechen Schutz im Pflegenotfall – aber auch nur dann. Sollten die Eltern nicht pflegebedürftig werden, verfällt das eingezahlte Geld.
Kommt es allerdings doch dazu, zahlt die Versicherung ein vorher vereinbartes Pflegetagegeld pro Tag aus. Dabei wird die Leistung aber oft erst drei Jahre nach Abschluss ausgezahlt, weshalb es sich empfiehlt, über eine private Zusatzversicherung nachzudenken, solange die Eltern noch gesund sind. Ein weiterer Grund für einen frühen Abschluss ist auch, dass ältere Menschen generell höhere Beiträge zahlen oder im Fall einer bereits eingetretenen Krankheit mit hohe Risikozuschlägen rechnen müssen.

Wie hoch sollte das Pflegetagegeld versichert werden?

Die Höhe des täglichen Pflegetagegeld-Satzes, den die Versicherung zahlt, kann der Kunde selbst bestimmen, danach richten sich folglich seine Monatsbeiträge. Doch wie viel ist hierbei sinnvoll? Dabei ist es natürlich nicht möglich, vorherzusehen, welche Pflegestufe einmal vorliegen wird, allerdings sollte die Versicherung niemals zu gering gewählt werden, um eventuell aufretenden finanziellen Lücken erfolgreich entgegenwirken zu können und eine Absicherung der Pflegekosten in der Zukunft zu garantieren. Ein Tagegeld im Durchschnitt von 60 € ist etwa als sinnvoll einzustufen, es empfiehlt sich allerdings hier, eine dynamische Versicherung abzuschließen, die eine stetige Anpassung der Beiträge an die Pflegesituation garantiert.

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