Angehörige Pflegen erhöht die eigene Rente

Mehr Rente für Pflegepersonen

Angehörige Pflegen ist ein harten Stück Arbeit und schränkt die eigene berufliche Tätigkeit stark ein, dies macht sich später auch bei der eigenen Rente bemerkbar. Um diesen Ausfall so gering wie möglich zu halten zahlt die Pflegekasse den Ausfall, der während der Pflege von Angehörigen entsteht. Die gesetzliche Rentenversicherung wird somit nicht beeinträchtigt.

Die Voraussetzung der Beitragszahlung durch die Pflegekasse ist, dass min. 14 Stunden pro Woche für die Pflege der Angehörigen aufgebracht werden muss. Diese wird, wenn Sie mehrere Angehörige pflegen aufsummiert. Zusätzlich darf eine neben der Pflege verrichtete Tätigkeit die 30-Stunden-Grenze nicht oder nur kurzfirstig übersteigen.

Die Höhe der Beiträge richtet sich nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit und liegt bei 118 bis 418 Euro im Monat und wird bei einer Langzeitpflege im Folgejahr um 7 bis 22 Euro angehoben. Ob Sie die Beitragszahlung in Anspruch nehmen können, prüft die Pflegekasse bei dem betroffenen Angehörigen.

Die Deutsche Rentenversicherung hat hierzu eine sehr anschauliche Broschüre herausgegeben, die alle Details erklärt und auch Beispiele aufbringt. Diese können Sie hier herunterladen.

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